Da Markisen immer beliebter werden und diese immer häufiger zwecks Sonnenschutz an den Häusern montiert werden (kann auf sehr unterschiedliche Weise geschehen) und auch an vielen Gebäuden anzutreffen sind, in denen sich ein Cafe oder ein Restaurant seinen Standort ausgesucht hat, kommt es immer häufiger zu Schäden durch Markisen, weil diese nicht rechtzeitig eingezogen wurden, wenn denn ein etwas stärkerer Wind aufkommt und die Markise einfach gegen Balkongeländer oder eine sonstige bauliche Einrichtung prallt.
Dabei kaputt geht meist nicht nur die Markise selbst, sondern auch das Gebäudeteil bzw. wird stark in Mitleidenschaft gezogen und ist reparaturbedürftig. Das Gejammer der Betroffenen ist dann häufig groß.
Die Versicherungen begleichen den Schaden zwar, doch weisen meist auch darauf hin, dass es durchaus Möglichkeiten gegeben hätte, um derartig hohe Schäden zu vermeiden. Und wenn man hierbei Pech hatte, wird sogar auch noch etwas in Nachbars Garten in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden kann hier sehr hoch sein.

Besonders wenn die Markisen elektrisch ein- und ausgefahren werden können, kann ein so genannter Windwächter dabei helfen dass kein Schaden entsteht. Vor allem hat der Windwächter den Vorteil, dass dieser auch dann reagiert, wenn der Hausbesitzer nicht da ist.

Ohne große Mehrkosten kann ein Windwächter auch noch nachträglich an einer Markise montiert werden. Denn eine mechanische Verbindung zwischen Windwächter und Markise besteht nicht.

Schon beim ersten Sturm, bei dem der Windwächter reagiert und die Markise einzieht, haben sich die Kosten ausbezahlt. Windwächter können auch in Kombination mit einem Regen- und auch einem Sonnenwächter an der Markise montiert werden. Vom Nutzer kann beim Windwächter individuell eingestellt werden, ab welcher Windgeschwindigkeit die Einziehreaktion bei der Markise ausgelöst wird.

Die Übermittlung der Signale kann auch per Funk geschehen. So ist eine Verlegung von Kabeln für die Installierung von einem Windwächter überhaupt nicht nötig. Betrieben wird der Windwächter aber auch in diesem Fall mit der Hilfe von einem kleinen Elektromotor.